Experten des GI und des ZKI e.V. haben in einem offenen Brief an Bundesminister Dr. Wildberger dringenden Handlungsbedarf für eine faire Marktsituation an das Bundesministerium für Digitalisierung und Staatmodernisierung adressiert (OpenDesk vs. Microsoft)
Hintergrund ist der strategische Widerspruch, dass die bundeseigene OpenDesk-Lösung zu 45 Euro netto pro User pro Jahr zusätzlich Kosten in Millionenhöhe für Universitäten verursacht, während Microsoft 365 für Studierende kostenlos angeboten wird.
Die datensouveräne Lösung aus Deutschland – ZenDiS wurde im Auftrag des Bundesinnenministeriums gegründet- muss sich somit der Wettbewerbsverzerrung durch ein subventioniertes Produkt eines ausländischen Marktführers stellen und die höheren Kosten sind eine Hürde, die den Wechsel zur gewünschten Eigenständigkeit wirtschaftlich unmöglich macht.
Die Forderung des Offenen Briefs der Gesellschaft für Informatik e.V (GI) und der Zentren für Kommunikation und Informationsverarbeitung in Lehre und Forschung e.V.(ZKI) an Dr. Wildberger lautet:
Setzen Sie sich unverzüglich für eine Lösung ein, die OpenDesk für alle Studierenden zu denselben Konditionen wie Microsoft 365 – also kostenfrei – verfügbar macht. Nutzen Sie die Zuständigkeit Ihres Hauses für die IT-Beschaffung des Bundes und die digitale Souveränität, um bis Mitte 2026 die Grundlage zu schaffen, dass sich digitale Eigenständigkeit im Bildungsbereich auch praktisch durchsetzen kann.
Download: Offener Brief an BMDS vom 12.02.2026

