Arbeitskreis "Verteilte Systeme"

Protokoll zur 3. Sitzung vom 04.03.1996 in Magdeburg


Beginn der Sitzung: 14.00 Uhr

Ende der Sitzung: 18.30 Uhr

Teilnehmer:


Ablauf der Sitzung:

Top 1: Begrüßung und Formalia

Der Vorsitzende des AK "Verteilte Systeme", Herr Prof. Merle, begrüßte die Teilnehmer und stellte die Tagesordnung vor. Von den Anwesenden gab es keine Ergänzungen der Tagesordnung.

Folgende Tagesordnung wurde bestätigt:

  1. Begrüßung und Formalia
  2. Vortrag von Herrn Markus Tacke: Woraus schöpfen moderne Mikroprozessoren ihre Leistung - aktueller Stand und nähere Zukunft
  3. Vortrag von Herrn Detlev Weidenhammer: Gesicherte Anbindung eines großen Rechnernetzes an das Internet
  4. Umfrage zur Rechnerausstattung: Stand und Prozedere
  5. Seminar des AK "Verteilte Systeme"
  6. Termin und Ort der nächsten AK-Sitzung
  7. Verschiedenes

Als Protokollführer der AK-Sitzung wurde Frau Bruschek (FH Magdeburg) bestimmt.


Top 2: Vortrag von Herrn Markus Tacke: Woraus schöpfen moderne Mikroprozessoren ihre Leistung - aktueller Stand und nähere Zukunft

Herr Tacke gab in seinem ca. 80 minütigen Vortrag Einblick in die Architektur und Arbeitsweise der heutigen Mikro- prozessoren. Er zeigte, wie die immer komplexer werdende Struktur der IC`s in Geschwindigkeit umgesetzt werden kann, welche Probleme dabei auftreten und welche Lösungen es dafür gibt.

Im zweiten Teil seines Vortrags zeigte er sowohl einen Vergleich der aktuellen und demnächst kommenden RISC-Prozessoren, als auch der X86-Abkömmlinge.

In der im Anschluß durchgeführten Diskussion wurde klar, daß für den Massenmarkt nicht die extrem schnellen Prozessoren, sondern eher die etwa langsameren, aber nicht so preisintensiven "Arbeitspferde" in Frage kommen werden - in der Zukunft wird dabei der Pentium Pro eine große Rolle spielen.

Die Unterlagen zu diesem Vortrag stellt Herr Tacke im Internet unter http://www.uni-mainz.de/ ??? zur Verfügung.


Top 3: Vortrag von Herrn Detlev Weidenhammer: Gesicherte Anbindung eines großen Rechnernetzes an das Internet

Herr Weidenhammer ging in seinem ca 70 minütigen Vortrag auf Sicherheitsprobleme bei der Anbindung an das Internet ein. Er zeigte die Vielfalt der Angriffspunkte und stellte als zentrale Schutzmaßnahme Firewalls vor.

Inhalt der anschließenden regen Diskussion waren zumeist praktische Fragen zum Thema Systemsicherheit. In Bezug auf die Benutzer wurde festgestelllt, daß die praktische Umsetzung von Sicherheitsmaschinen nicht so beliebt, aber erforderlich ist. Dazu sind auch mal Entscheidungen gegen die Belange von Mitarbeitern bzw. Kompromisse notwendig. Eine grundlegende Sicherheitsstrategie ist erforderlich.

Dazu gehören u.a.:

Die Diskussion endete mit der Feststellung, daß diese Themen auch interessant für das kommende Seminar des AK "Verteilte Systeme" sind.

Unterlagen zum Vortrag wurden zu Beginn von Herrn Weidenhammer verteilt.


Top 4: Umfrage zur Rechnerausstattung: Stand und Prozedere

Der Vorsitzende betonte auf Grund der bisher geringen Resonanz noch einmal die Wichtigkeit der Umfrage, um u. a. folgende Informationen flächendeckend von den Rechenzentren zu erhalten:

Folgende organisatorische Fragen zur Umfrage wurden geklärt:

Vorgeschlagen wurde:

Wenn die Umfrage noch längere Zeit in Anspruch nimmt, wäre es vielleicht günstig, als ersten Schritt von den RZ-Leitern die E-Mail-Adressen der zuständigen Mitarbeiter zu erfahren und bekanntzumachen. Die Umfrage sollte aber trotzdem weiter geführt werden.


Abschliessend wurden noch einmal Zweck und Inhalt der Umfrage zusammengefaßt:


Top 5: Seminar des AK "Verteilte Systeme" (27.03 - 30.03.96 in Bommerholz)

Für den Vortrag zum Thema Information und Dokumentation, speziell Helpdesk, wurde noch ein Vortragender gesucht. Herr Dr. Ammann (Uni Hohenheim) erklärte sich bereit, einen Vortragenden anzusprechen.

Weiterhin wurde bekanntgegeben, daß Herr Schwichtenberg (Uni Dortmund), im Sommer einen Workshop zum Thema "Neueste Technik zu Softwaredistribution" veranstaltet.


Top 6: Termin und Ort der nächsten AK-Sitzung

Zu diesem Thema wurde in der Diskussion festgestellt, daß es prinzipiell sinnvoll ist, AK-Sitzungen mit Seminaren oder Workshops zu verbinden. Die nächste AK-Sitzung könnte also im Zusammenhang mit dem von Herrn Schwichtenberg geplanten Workshop im Sommer (Ende Juni/Anfang Juli) in Bommerholz stattfinden.


Top 7: Verschiedenes

An dieser Stelle wurden mögliche Aktivitäten des AK "Verteilte Systeme" für die Zukunft diskutiert.

Folgende Vorschläge wurden in der Diskussion geäußert:

Zum Thema Seminare, speziell bezogen auf das Seminar "Verteilte Systeme" im März in Bommerholz, wurde kritisiert, daß die Seminarthemen so vielfältig sind, so daß von einigen Einrichtungen eigentlich mehrere verschiedene Teilnehmer dorthin geschickt werden müßten. In diesem Zusammenhang wurde auch bemerkt, daß 4 Tage für ein Seminar ein sehr langer Zeitraum sind und daß es besser wäre, kürzere und speziellere Seminare zu verantstalten.

Im Ergebnis der Diskussion wurde für die Zukunft angeregt:

  1. Kurzseminare (2 Tage) zu eingeschränkten Themen durchzuführen.
  2. Kurzworkshops, damit sich die Spezialisten austauschen können (Was gibt es auf dem Markt - wer hat welche Erfahrungen damit?) zu veranstalten.
  3. Längere Veranstaltungen aus mehreren kürzeren zusammensetzen (jeweils mit anderem Teilnehmerkreis?).
  4. Mailing-Liste ins Leben rufen, um interessante Seminarthemen zu finden.