Protokoll
             5. Sitzung der ZKI-Kommission „Kosten- und Leistungsrechnung“
                                    am 04.04.2000 am RRZN in Hannover


Beginn: 10:15 Uhr
Ende:    16:20 Uhr
Protokoll: Herr Johannsen
Teilnehmer: Die Herren Emrich, Fischer, Johannsen, Luttermann, Martin,
                     Münch, Otto, Schimmler, Schmidt, Wörfel, Wößner, Zollner

TOP 0: Formalia
Herr  Luttermann begrüßt  als Gastgeber die Teilnehmer und bietet ihnen nach der Sitzung eine Führung durch das
Rechenzentrum an. Herr Wößner übernimmt die Leitung der Sitzung. Das Protokoll wird einstimmig angenommen. Der
Vortrag von Frau Weispfennig: "Einführung der KuL im RZ der TU Hamburg-Harburg" fällt aus. Die folgende Tagesordnung
wird festgelegt:
TOP 0:  Formalia
TOP 1:  Berichte KuL-Aktivitäten
TOP 2:  Vorträge
              - Auswertung der RZ-Leistungskataloge (Herr Schmidt)
TOP 3: Standardkatalog für RZ-Dienste (Herr Wörfel)
TOP 4: Qualitätskriterien für RZ-Dienste (Herr Münch)
TOP 5: Arbeitsplan für die weitere Kommissionsarbeit: Abschlußbericht

TOP 1:  Berichte
Die Teilnehmer berichten über den aktuellen Stand (Rechnungswesen, Kosten- und Leistungsrechnung) in ihren
Hochschulen. Es wurde der Eindruck vermittelt, daß die Hochschulen im südlichen und östlichen Teil der Republik vorerst
stärker auf die Kameralistik (hauptsächlich mit Programmen der HIS) abstellen. Die Hochschulen im restlichen Teil werden
überwiegend durch übergeordnete (politische) Einflüsse oder Vorgaben (Hochschulgesetz, Umwandlung der Hochschulen
in Landesbetriebe u.ä.) veranlaßt, ein Rechnungswesen auf der Basis der doppelten Buchführung und nach
betriebswirtschaftlichen Grundsätzen auszurichten. In Baden-Würtemberg wurde ein einheitlicher und für alle Einrichtungen
verbindlicher Kostenartenplan festgelegt. Die Kostenstellen werden ‚diensteorientiert‘ definiert.

TOP 2:  Vorträge
Der in der Tagesordnung angekündigte Vortrag von Frau Weispfennig über die Einführung der Kosten- und
Leistungsrechnung und die SAP/R3-Testinstallation an der TU Hamburg-Harburg wurde von der Tagesordnung abgesetzt,
da Frau Weispfennig kurzfristig ihre Teilnahme absagen mußte. Herr Wößner bietet für alle interessierten Teilnehmer einen
Vortrags- und Vorführungstermin am Dienstag, 23. Mai 2000, an der TU Hamburg-Harburg an. Eine Einladung wird an alle
Kom-missionsmitglieder verschickt.

Herr Schmidt trägt über ein Ordnungssystem für das Leistungsspektrum von Hoch-schul-Rechenzentren vor, das auf einem
objektorientierten Ansatz basiert. Der Lei-stungskatalag wird dabei auf einer Baumstruktur abgebildet. Den Objektklassen
Netz, Hardware, Software, Daten und Nutzer werden jeweils Objekte, Eigenschaften und Methoden zugeordnet. Durch die
grafische Darstellung wird eine gute Über-sichtlichkeit des Leistungskataloges erzielt und die Konsistenz leicht ersichtlich.
Den Teilnehmern wurde der Foliensatz als Kopie bereitgestellt.

TOP 3: Standardkatalog für RZ-Dienste
Herr Wörfel berichtete, daß er den Standardkatalog aus den Katalogen der GWDG, RRZN, Uni Halle und Uni Erlangen
zusammengestellt hat. Die Frage einer weiteren Strukturierung (Nummerierung) wird im Teilnehmerkreis positiv
aufgenommen. Für die Außendarstellung sollten sämtliche Leistungen des Kataloges aufgeführt wer-den. Die vom
jeweiligen RZ tatsächlich angebotenen Leistungen werden explizit markiert. Einige Teilnehmer berichten, daß die Arbeit von
Herrn Wörfel ihnen bereits eine große Hilfe war.

TOP 4: Qualitätskriterien für RZ-Dienste
Herr Münch verweist auf den an alle Kommissionsmitglieder verteilten Beitrag zu diesem Thema und die Veröffentlichung
von Dr. Wall im PIK über ein Qualitätsma-nagement für IT-Dienste an Hochschulen. Nachdrücklich weist Herr Münch darauf
hin, daß festgelegte Qualitätskriterien nicht nur von Rechenzentren sondern auch von allen anderen Anbietern von
DV-Leistungen innerhalb der Hochschule zwecks Vergleichbarkeit zu übernehmen sind. Es findet eine intensive Diskussion
über das Thema ‚Quantitäten, Qualitäten und Kostenzuordnung von Leistungen in Hochschul-rechenzentren‘ statt.

TOP 5: Arbeitsplan für die weitere Arbeit - Abschlußbericht
Herr Zöllner und Herr Münch stellen die Kostenpläne auf. Herr Emrich liefert eine Aufstellung der Berichtspunkte. Die
Ausarbeitung des Berichtes erfolgt durch die Herren Wößner, Schmidt und Johannsen. Es wird angestrebt, den Bericht zur
Herbsttagung des ZKI in Bamberg vorlegen zu können.

TOP 6: Verschiedenes
Herr Wößner dankt Herrn Luttermann als Gastgeber und seinen Mitarbeiterinnen für die Unterstützung bei der Ausrichtung
und Durchführung der Kommissions-Sitzung. Ein Termin für eine weitere Sitzung wird nicht festgelegt.
 
 
 

Kurt Wößner
(Vorsitzender)