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Sitzung am 25./26. Mai 2000 in Zeuthen

 

Protokoll der 13. Sitzung des Arbeitskreises "Supercomputing" im ZKI
am 25./26. Mai 2000 in Zeuthen
 
 

  1. Die Sitzung fand am Donnerstag/Freitag, den 25./26. Mai 2000 in Zeuthen in den Räumen von DESY-Zeuthen statt. Das Treffen war von Herrn Friebel und seinem Team in einer angenehmen Umgebung hervorragend organisiert worden. Der Vorsitzende des Arbeitskreises bedankt sich hierfür herzlich.

  2. Das Treffen hatte 59 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

  3. Nach einem Beschluß der Anwesenden wird das nächste Treffen des Arbeitskreises am Donnerstag/Freitag, den 23./24. November 2000 in Karlsruhe stattfinden. Das Forschungszentrum
     Karlsruhe hat für dieses Treffen die Rolle des Gastgebers übernommen. Für das Treffen im Frühjahr 2001 wurde noch keine gastgebende Institution gefunden.

  4. Verlauf des Donnerstag - in zeitlicher Reihenfolge - im einzelnen:
 

  • Der derzeitige Vorsitzende des Arbeitskreises, Herr Mordhorst (Uni Kiel) eröffnet dasTreffen.
  • Herr Gensch, Leiter des Forschungsbereichs DESY-Zeuthen, begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Namen seiner Institution und stellt DESY-Zeuthen vor. Hier interessiert natürlich besonders, daß DESY-Zeuthen an der Entwicklung eines Parallelrechners, den APE 1000, beteiligt ist. Es handelt sich dabei um einen Spezialrechner zur Bearbeitung von Problemen aus der Teilchenphysik.
  • Es trifft sich gut, daß am Vormittag des 25. Mai - ebenfalls bei DESY-Zeuthen - das UNICORE-Forum
  • zusammengekommen war. Von Herrn Erwin (FZ Jülich), der an jenem Treffen teilgenommen hat, erfährt man aus erster Hand den Stand des Projekts UNICORE bzw. UNICORE
  • Es beginnt jetzt der Reigen der Herstellervorträge. Die Herren Krebs (Compaq), Blum (ParTec), Schnepf (Fujitsu/Siemens), Köhler (Sun) und Solchenbach (Pallas) berichten von neuen Entwicklungen ihrer Firmen im HPC-Bereich. Erstmals nach langer Zeit nimmt mit der Firma Pallas ein Softwarehaus an einem Treffen des Arbeitskreises teil. Herr Bockhorst (Pallas) berichtet von einer hybriden MPI/OpenMP-Parallelisierung eines Codes des Deutschen Wetterdienstes.
  • An den Vortrag von Herrn Bockhorst schließt sich ein Vortrag von Herrn an Mey (RWTH Aachen, Co-Autor: S. Schmidt) ebenfalls zum Thema hybride Parallelisierung an. Das Thema "Vom Vektorrechner zum SMP-Cluster" ist sicher hochaktuell.
  • Abends trifft man sich zu einem Beisammensein in einem Zeuthener Lokal.


  5. Freitag:
 

  • Nach dem Stichwort "die Anzahl der Parallelrechner steigt, die der Mitarbeiter nicht" gibt Herr Martin (FZ Karlsruhe) einen Überblick über die Möglichkeiten der Programmierwerkzeuge Total View und Vampir.
  • Herr Junglas (TU Hamburg-Harburg) berichtet von seinen Erfahrungen mit ScaLAPACK und MPI-2 (und der mit der Installation der Software verbundenen Mühsal).
  • Herr Wegner (DESY-Zeuthen) stellt den unter Beteiligung von DESY-Zeuthen entwickelten Parallerechner APE 1000 vor. Dieser Rechner kann in den Pausen besichtigt werden.
  • Nach der Pause beginnt der für die Hersteller nicht mehr offene Teil des Treffens.
  • Herr Mordhorst weist auf die soeben vom Wissenschaftsrat verabschiedeten "Empfehlungen zur künftigen Nutzung von Höchstleistungsrechnern" hin.
  • Herr Reinefeld (ZIB, Berlin) berichtet unter dem Thema "HLRN - Die Hochleistungsrechner im Norden" von den Bemühungen der Norddeutschen Bundesländer um die Beschaffung eines gemeinsamen Höchstleistungsrechners.
  • Es folgt die Serie der traditionellen "Erfahrungen mit ..."-Vorträge, bei denen es immer um den freimütigen Erfahrungsaustausch der Rechnerbetreiber geht. Herr Brehm (LRZ, München) berichtet von ersten Erfahrungen mit dem kürzlich in Dienst gestellten Bundeshöchstleistungsrechner Hitachi SR8000. Es folgen Herr Schreiber (Uni Düsseldorf) mit einem Bericht über die Siemens hpcLine, Herr Schmitz (FZ Karlsruhe) über die Siemens VPP5000, Herr Resch (HLRS, Stuttgart) über die NEC SX-5 und Herr Haan (GWDG, Göttingen) über die IBM RS/6000 SP. Herr Haan berichtet auch von den Besonderheiten bei der Finanzierung des Göttinger Rechners.


  6. Ende des Treffens