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ZKI Nachrichten

28.08.2015 10:56

ZKI-Herbsttagung: Mehr Kooperationen in der Hochschul-IT

Schwerpunktthema: „Konzepte zur Zusammenarbeit – Umsetzung in verschiedenen Teilen Deutschlands“

Wie deutsche Hochschulen auf dem Gebiet der Informationstechnologie noch stärker zusammenarbeiten können, steht im Mittelpunkt der Herbsttagung 2015 des ZKI (Zentren für Kommunikation und Informationsverarbeitung in Lehre und Forschung) e. V. Dazu kommen IT-Verantwortliche deutscher Hochschulen vom 14. bis 16. September 2015 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zusammen. Unter dem Motto „Konzepte zur Zusammenarbeit – Umsetzung in verschiedenen Teilen Deutschlands“ geht es vor allem um die kooperative Erbringung von Dienstleistungen.

Die Tagung bietet den Verantwortlichen für die IT-Infrastruktur an den deutschen Hochschulen, Universitäten und Forschungseinrichtungen eine Plattform, sich über aktuelle Entwicklungen und Trends in der Erbringung von IT-Diensten für Forschung und Lehre aus erster Hand zu informieren.

„Die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der IT zwischen den Hochschulen ist zwar kein neues, aber zurzeit ein brandaktuelles Thema“, sagt Dr. Rainer Bockholt, Mitglied im Vorstand des ZKI e. V. und inhaltlich für das Programm der Tagung in Freiburg mitverantwortlich. Im Spannungsfeld zwischen Kostendruck und Schutz des geistigen Eigentums, das durch die NSA-Affäre auch die Arbeitsweise der Wissenschaft erreicht hat, bieten kooperative Ansätze von Hochschulen eine notwendige Alternative zur Nutzung unsicherer Cloud-Dienste.

Zudem haben Hochschulen, deren Projektanträge einen Kooperationsansatz aufweisen, deutlich bessere Chancen, eine Förderung zu erhalten, weiß Hartmut Hotzel, stellvertretender Vorsitzender des ZKI. Und sie würden auch selbst davon profitieren: Denn Kooperation böte die Möglichkeit, gemeinsam Innovationspotenziale zu erschließen, auch wenn man die IT-Systeme nicht verschmelzen könne. „Oft findet ein Know-how-Transfer statt, der es den Hochschulen leichter macht, zukünftige Aufgaben zu bewältigen“, sagt Hotzel.

Im Tagungsprogramm wird das Thema Zusammenarbeit unter verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Am Montag gibt es einen Workshop zum Thema „Governance in Kooperationen“, dessen Ergebnisse am nächsten Tag dem Plenum vorgestellt werden. Referentinnen und Referenten aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen werden am Dienstag und Mittwoch von ihren Erfahrungen in Kooperationsprojekten berichten. Spannung versprechen auch die Vorträge von Firmen, wie der Deutschen Telekom AG und der NetApp Deutschland GmbH; dabei geht es um die Frage, wie Firmen trotz Konkurrenz mit Wettbewerbern kooperieren. Die Agenda sieht zudem einen Vortrag zu rechtlichen Eckpunkten von Kooperationsprojekten vor. Dr. Marcus Wilms, Programmdirektor der Gruppe Wissenschaftliche Geräte und Informationstechnik bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft, wird am Mittwoch die Sicht der DFG auf ortsübergreifende Infrastrukturkonzepte präsentieren.

 

Zum ZKI e. V.

Der ZKI e. V. (Zentren für Kommunikation und Informationsverarbeitung in Forschung und Lehre) ist die Vereinigung der IT-Infrastruktureinrichtungen der Hochschulen, Universität und Forschungseinrichtungen. Er vertritt die Interessen seiner Mitgliedseinrichtungen gegenüber der Politik sowie Fördergebern und organisiert den Austausch über neue Technologien und Best Practices für die Erbringung leistungsfähiger, zeitgemäßer und nachhaltiger IT-Dienste für Forschung und Lehre.

 

Ansprechpartner für Pressevertreter:

Martin Wimmer, Vorsitzender des ZKI e. V.

Telefon: 0941 943-4899

E-Mail: martin.wimmer@zki.de

 

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